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Im Ostaargau soll die verkehrliche Situation mit Unterstützung der Region verbessert werden


Autor: Kanton AG


Entlastung für Baden und Brugg – bessere Anbindung für das Untere Aaretal
 
Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) erarbeitet für die Grossregion Baden, Brugg und Unteres Aaretal neue Lösungen, die unter Einbezug aller Verkehrsträger die gesetzten Ziele möglichst gut erfüllen. Der Kanton bezieht die betroffenen Regionalplanungsverbände aktiv in die Arbeiten ein.
 
Im letzten Herbst hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt nach eingehender Prüfung entschieden, das Projekt Baldeggtunnel aus Kosten-Nutzen-Überlegungen nicht zur Umsetzung zu empfehlen. Das Projekt hatte zum Ziel, die Regionen Brugg und Baden verkehrlich zu entlasten sowie das Untere Aaretal besser an die Nationalstrasse A1 anzubinden. Diese Ziele konnten mit einem einzigen Bauwerk, dem Baldeggtunnel, nicht erreicht werden.
 
Ende 2013 schloss sich das BVU mit den betroffenen Regionalplanungsverbänden im Projekt "Ostaargauer Strassenentwicklung" (OASE) zusammen, um gemeinsam neue, verkehrsmittelübergreifende Lösungen für den Ostaargau zu entwickeln. Die ursprünglichen Zielsetzungen, die Entlastung der Agglomerationen Brugg und Baden vom Verkehr sowie die bessere Anbindung des Unteren Aaretals an die Nationalstrasse A1, bleiben bestehen. Das Projektteam konkretisierte die Ziele nach geografischen und thematischen Kriterien, wie zum Beispiel Siedlung, Wirtschaft und Verkehrsträger. Im Rahmen eines Gemeindeworkshops gaben die Gemeinden der drei Regionen Inputs für die Planung.
 
Die weiteren Arbeiten orientieren sich an den planerischen Grundlagen des Bundes, Kantons und der drei Regionen, den bestehenden verkehrlichen Erhebungen und Analysen und den gesetzten Zielen. Zu diesen Erhebungen zählt die im Grossraum Baden 2012 durchgeführte Nummernschilderhebung. Sie hat die Verkehrsflüsse des motorisierten Individualverkehrs im Raum Baden, auf der Achse Koblenz-Siggenthal bis in den Raum Wettingen, beziehungsweise auf die A1 untersucht. Die Auswertung der Nummernschilderhebung sowie die Analysen mit dem Verkehrsmodell zeigen, dass die Verkehrsbelastung in den Agglomerationen zu einem grossen Teil regional verursacht wird. Der Durchgangsverkehr hat in Relation zum hausgemachten Verkehr eine untergeordnete Bedeutung.
 
Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt wird Lösungsideen entwickeln, in Konzepte zusammenfassen, diese konkretisieren und bewerten. In der zweiten Hälfte 2015 wird ein Gesamtkonzept vorgestellt und anschliessend das Richtplanverfahren gestartet.
 
Zur Verbesserung der Verkehrssituation werden vorweg zahlreiche Grossprojekte im Raum Baden, Brugg und Unteres Aaretal vorangetrieben. Als Beispiele seien genannt: Verkehrsmanagement Baden, Schulhausplatz Baden, Südwestumfahrung Brugg, Verkehrsmanagement Brugg, Ostumfahrung Bad Zurzach, Ausbau Kantonstrasse und Sanierung Rheinbrücke Koblenz. Der öffentliche Verkehr in der Region profitiert von den genannten Verkehrsmanagement-Projekten und erhält unter anderem im Rahmen von "S-Bahn Aargau 2016ff" mit der S19 eine attraktive Verbindung ins Untere Aaretal. 

    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 02.09.2014

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